Vom Leben im Überfluss ohne Besitz.

Wildcamping in den Anden Teil 2

Eine Luxustruppe gesellt sich zu mir auf den Platz, auf dem ich campe.
Die Amerikaner zahlen $600 für die Tour und eine Menge mehr Luxus. Ständig rufen sie aus ihren Zelten nach ihrem Tourguide Alex, der wie ein wildes Kaninchen von A nach B springt.
Alex mag die Truppe nicht, findet sie verwöhnt und respektlos, hat für das was ich mache Sympathie und ein bisschen Mitleid.
Draußen ist es eisig.
Er schmuggelt mir eine Portion Spaghetti in mein Zelt und viel warmen Tee.

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Von Lawinen, Menschen der Anden und einer verrückten Idee.

Was haben Dosenthunfisch und ein altes Zelt gemeinsam?
Sie teilen sich ab sofort den beschränkten Platz in meinem Rucksack.

Ich musste raus aus der Stadt, tief in die Natur.
Ich wollte draußen schlafen unter tausenden von Sternen und baden in eiskalten Gletscherflüssen statt unter warmen Hostelduschen.
Wollte von Kuhgeschrei geweckt werden statt von Straßenlärm.
Dosenmais essen statt Empanadas.
Wollte meine körperlichen Grenzen kennenlernen.
Und die Schönheit der Natur.
Allein. Weiterlesen

Was wir von chilenischer Gastfreundschaft lernen können.

Wind rüttelt an unserem Zelt wie ein wildes Tier, Kälte kriecht langsam meine Ärmel hoch. Weit entfernt rattert ein einsamer Lastwagen über eine Straße. Das Geräusch hallt durch die Schlucht wie ein bedrohliches Gewitter.
Wir liegen zu Füßen eines riesigen Vulkans.
Majestätisch thront er über uns bis in schwindelige Höhen.
Endlich geht die Sonne auf – Die ersten Sonnenstrahlen treffen auf unsere Zeltplane & tauchen das Innere in grünliches Licht. Als ich das Zelt öffne schlägt mir kalte Morgenluft entgegen. Ich blicke in eine gewaltige Schlucht, durch die ein reißender Fluss fließt.
Ich habe Hunger.
Wir packen unsere Sachen und ziehen in den nächsten Ort. Wir laufen vorbei an hohen Felsen und grünen Wiesen, laufen über Hügel und durch Täler. In der Ferne glitzert die Spitze eines Gletschers, hinter uns wacht der Vulkan. Weiterlesen

Von Vergleichen & einer suedamerikanische Schoenheit.

Seit frueh morgens sitze ich in dem kleinen Cafe vor meiner Haustuer. Maenner in Anzuegen ziehen eilig vorbei, Frauen in langen Roecken bleiben stehen, lachen, laufen weiter. Mein Kaffee ist laengst bitterkalt, die Sonne weitergezogen. Sie scheint auf einen kleinen Platz vor mir, auf dem eine suedamerikanische Schoenheit steht und von den traurigen und wildromantischen Zeiten Argentiniens singt. Weiterlesen

Blessed life.

Play.

Das hier geht an all die Skeptiker, die sich nicht vorstellen konnten, was man ein ganzes Jahr machen kann, fern von zu Hause, von der Uni, von allen anderen.

Das hier ist fuer alle Traeumer, die sich noch immer nicht aufgerafft haben, die mit schwerem Herzen ein weiteres ‚Morgen‘ aufsagen und sich dann doch wieder wegdrehen.

Und fuer alle Abenteurer, die sich aufmachen.
Gestern, heute oder morgen.

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